our mission

Wie stark muss ein Medikament dosiert sein, damit es zuverlässig wirkt? Was zurzeit anhand von Impfstoffen für Kinder intensiv diskutiert wird, gilt für praktisch jeden pharmazeutischen Wirkstoff: Wie viel davon ein Individuum für die optimale Wirkung bei minimaler Nebenwirkung braucht, hängt von einer ganzen Reihe Faktoren ab. CENIOS GmbH wird mit seiner quantitativen Point-of-Care-Diagnostik zu besseren Therapien beitragen.
„Kinder sind keine kleinen Erwachsenen“ – diese Aussage aus der Pharmakologie ist mittlerweile fast schon eine Binsenweisheit. Doch nicht nur der körperliche Entwicklungsstand, auch viele andere Faktoren wirken sich darauf aus, wie ein Medikament individuell wirkt. Geschlecht, Alter, Gewicht oder auch der persönliche Stoffwechsel entscheiden darüber, welche Dosis für eine optimale Wirkung notwendig ist. Mag es bei Aspirin oder einem Durchfallmittel nicht schlimm sein, wenn es ein bisschen zu viel oder zu wenig ist, sieht es bei Zytostatika oder Antibiotika mit hoher Wirksamkeit, aber eben auch möglichen starken Nebenwirkungen, ganz anders aus.

Personalisierte Medizin dank Diagnostik am Krankenbett
„Personalisierte Medizin“ fängt also schon lange vor dem individualisierten Wirkstoffmolekül an. Gleichzeitig ist die Kontrolle eines Medikamentenspiegels und damit die Festlegung der Tagesdosis sehr schwierig. „Bisher stehen keine einfachen labormedizinischen Verfahren zur Ermittlung des Medikamentenspiegels der Patienten in Arztpraxen oder auf der Station im Krankenhaus zur Verfügung. Durch unsere Methode kann der Grad der individuellen Metabolisierung der Medikamente „vor Ort“ ermittelt werden“, erklären die Gründer von CENIOS GmbH. Das Besondere: im Unterschied zu bisher „typischen“ Sofortdiagnostik-Methoden wie Schwangerschafts- oder Coronatests sollen die Test-Kits von CENIOS nicht nur anzeigen, ob eine gesuchte Substanz vorhanden ist oder nicht, sondern mit Hilfe eines Lesegeräts eine quantitative Bestimmung liefern. Das war bisher nur mit aufwändigen Laboruntersuchungen möglich.

Weitere Einsatzmöglichkeiten schon identifiziert
Doch die Einsatzmöglichkeiten sind nicht auf therapeutisches Drug-Monitoring (TDM) beschränkt. „Unsere innovative Methode kann auch für andere Fragestellungen eingesetzt werden, z.B. zur einfachen und schnellen Überwachung von Toxinen in Lebensmitteln, Futtermitteln oder in Gewässern.